# vibe coding
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Die Wall Street verkauft Software-Aktien — weil sich Produkte jetzt per Satz zusammenbauen lassen
Jefferies hat Workday, DocuSign, Monday.com und Freshworks gerade kollektiv auf Hold gesetzt, mit einer unverblümten Begründung: „KI-Disruptionsrisiko". Software-Aktien sind dieses Jahr 30 bis 55 Prozent gefallen. Der Markt wettet auf eine These: Sobald sich die Funktion eines Produkts per Satz von einer KI nachbauen lässt, ist das Geschäft, für Funktionen Abogebühren zu kassieren, nichts mehr wert. Die Frage ist nicht, ob Software verschwindet — sondern dass „der wertvolle Teil" der Software gerade umzieht: von der Funktion selbst hin zu Urteilsvermögen, Geschmack, Vertrieb und Vertrauen. Wer diesen Umzug nicht versteht, fällt mit der Bewertung mit.
Auch mit KI baust du weiter Schrottprodukte
Lovable feiert 50 Millionen Projekte und 720 Millionen monatliche Besuche – eine simple Division ergibt: 14 Aufrufe pro Projekt und Monat. KI hat Schrottprodukte nicht abgeschafft, sie hat deren Produktionskapazität auf Maximum gedreht. Schrott entsteht nie, weil man etwas nicht bauen konnte – sondern weil man es nie hätte bauen sollen.
vibe coding ist tot — jetzt Spezifikationen schreiben? Der dritte Weg für Product Manager: Sag es, und es entsteht
Gerade ruft das ganze Netz: „vibe coding ist tot, wechselt zu spec-driven, schreibt saubere Spezifikationen." Doch für Product Manager bedeutet detaillierte Vorab-Spezifikationen genau das, was KI gerade abgeschafft hat — die PRD-Last. Zwischen „wild draufloswursteln" und „alles vorher aufschreiben" liegt ein dritter Weg: 言出法随.
„KI-Code ist Schrott"? Die Kritiker haben halb Recht — das fehlende Wort ist „Phase"
Mitte 2026 spaltet vibe coding die Szene: die einen feiern es als Zäsur, die anderen nennen es „Handwerk-Fassade über KI-Müll". Die Sicherheits- und Wartbarkeits-Bedenken der Kritiker gelten für Produktionssysteme — für Prototypen sind sie maßlos übertrieben. doaipm trennt beides durch High-Fidelity plus Sicherheitsnetz.
Vibe Coding ist schon überholt — und das ist eine gute Nachricht für Product Manager
Wenn die KI den Code schreibt, bleibt das Wesentliche übrig: Urteilsvermögen — was gebaut werden soll, für wen, und was „gut“ bedeutet. Das war schon immer Produktmanagement. Warum kein Code schreiben zu können ein Vorteil ist — und wie man das methodisch nutzt.